Pressemitteilung – Bayerischer Rundfunk / Bayerische Filmwirtschaft / Gebührenfinanzierung

Anlässlich der am Freitag startenden Berliner Filmfestspiele kommentiert Peter Heilrath, Bundestagswahlkreiskandidat von Bündnis 90 Die Grünen im Münchner Süden die Budgetpolitik des Bayerischen Rundfunks.

Die dramatische Budgetsituation des Bayerischen Rundfunks führe immer öfter zu Budgetentscheidungen, die dem Haus langfristig schaden und ungewollt verzweifelt wirken. So werde im Moment trotz der jährlich steigenden Zahlungsbewilligungen der KEF (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten) für fiktionale Programme an den BR gerade in diesem Bereich gespart und der BR beteilige sich immer weniger an Kinoproduktionen oder gebe Fernsehproduktionen in Auftrag.

Das führe nach Heilraths Meinung nicht nur zu einer kontinuierlichen Verarmung des Programms, auch der Ruf des Senders sei langfristig gefährdet.

Zusätzlich sei die radikale Kürzungspolitik zugunsten einer Umschichtung in den Verwaltungsapparat ein direkter Angriff auf die bayerische Filmwirtschaft. Zahlreiche mittelständische Filmproduktionen werden diese Entwicklung nicht überleben.

Der von CSU und SPD dominierte Rundfunkrat sehe bei dieser Entwicklung nur zu.

Peter Heilrath: „Wenn der Bayerische Rundfunk immer mehr seinen maroden Verwaltungsapparat zum Schaden des Programms stützt, ist er besser in einer Bad Bank als in der öffentlichen Gebührenfinanzierung aufgehoben.“

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